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Schon am Freitag abend zeigt sich für die Landesliga-Handballer des TV Alpirsbach, in welche Richtung es weitergeht. Zu ungewohnter Anspielzeit, Freitagabend 20:15 Uhr, treffen die Blau-Weißen auf den Tabellennachbarn TV Sulz, der aufgrund vieler Verletzungen äußerst schlecht in die Saison gestartet ist, nun aber nach Rückkehr der ausgefallenen Spieler immer besser in Schwung kommt und mit der Empfehlung von zuletzt 5:1 Punkten nach Alpirsbach reist. Die Lahrer Vorstädter besiegten am vergangenen Samstag etwas glücklich die SG Freudenstadt/Baiersbronn und feierten ihren ersten Heimsieg. Zuvor landeten sie einen Überraschungscoup, als sie beim Mitfavoriten Ottersweier sensationell mit 28:32 gewannen und an die tolle Leistung beim 31:31 gegen Kehl anknüpften. Der TVS hat also seine erwartete Spielstärke zurückgewonnen und ist damit in der Lage, jeden in der Liga zu schlagen. Die Seefeldt-Sieben möchte nun auch unbedingt in der Alpirsbacher Sulzberhalle punkten, mit dem TVA gleichziehen und das Mittelfeld von hinten aufrollen. Die Gastgeber konnten am vergangenen Wochenende mit einem Erfolg beim TuS Altenheim ihre Negativserie von 1:7 Punkten beenden. Nun soll der Angriff auf die vorderen Tabellenplätze fortgesetzt werden, denn nur dann kann das zu Beginn der Saison gesteckte Ziel noch erreicht werden. Spielertrainer Krzystof Lisiecki hoffte, dass alle Stammspieler einsatzfähig sind, nun hat sich aber Tobias Schneider erneut verletzt und fällt vermutlich einige Wochen aus. Walter Maser wird ebenfalls nicht einsatzfähig sein und Kersten Stortz fehlt beruflich bedingt. Die Mannschaft hat sich zuletzt wieder deutlich gesteigert und deshalb kommen die Ausfälle zum ungünstigsten Zeitpunkt. Für die Klosterstädter wird entscheidend sein, keinen weiteren Spieler zu verlieren, mit der entsprechenden Einstellung ins Spiel zu gehen, absoluten Siegeswillen zu zeigen und mit voller Konzentration von Beginn an ohne Schwächeperiode den Gegner unter Druck zu setzen. Dies werden die Jungs von Kapitän Simon Wohriska sicher mit aller Macht versuchen, zumal sie auch den tollen Fans zeigen wollen, dass die Saison noch sehr interessant werden kann. Die ungewohnte Spielzeit sollte dem Zuschauerzuspruch keinen Abbruch tun, vielleicht ist der Freitagabend für den einen oder anderen sogar günstiger als der Samstag.
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