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 TV Sulz kämpft TuS Ottenheim regelrecht nieder

In einem dramatischen Lokalderby gelingt der Truppe um Trianer Ulf Seefeldt ein 26:23 (11:12) Sieg

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Die Fans des TV Sulz waren diesmal zufrieden: Schlußpfiff am Freitagabend im Lokalderby gegen den TuS Ottenheim und nach dem schwer erkämpften 26:23 Sieg gelang neben dem zweiten Heimerfolg auch sehr wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Denn es folgen jetzt drei Spiele in Folge gegen die führenden Teams TV Wolfach, HTV Meißenheim und TV Oberkirch.

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Auch die Mannschaft war nach diesem Kampfsieg außer Rand und Band

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Die Erfolgsbilanz gegen den TuS Ottenheim ist wieder etwas besser geworden

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Bilanz des TV Sulz gegen:

TuS Ottenheim

 

Männer

Ergebnis

Punkestände

Runde

Liga

Heim

Aus

Heim

Aus

Gesamt

2010/11

Landesliga Nord

26:23

23:23

12/10

7/15

19/25

2009/10

Landesliga Nord

30/31

38:28

10/10

6/14

16/24

2008/09

Landesliga Nord

29/24

28/23

10/8

6/12

16/20

2005/06

Landesliga Nord

18/24

31/23

8/8

6/10

14/18

2004/05

Landesliga Nord

28/20

33/27

8/6

6/8

14/14

1998/99

Landesliga Nord

22/17

16/17

6/6

6/6

12/12

1995/96

Landesliga Nord

19/22

19/20

4/6

4/6

8/12

1993/94

Landesliga Nord

25/17

23/16

4/4

2/6

6/10

1983/84

Oberliga Südbaden

23/18

14/19

4/2

2/4

4/8

1982/83

Oberliga Südbaden

11/20

20/16

0/4

0/4

0/8

1981/82

Verbandsliga Südbaden

10/11

17/15

0/2

0/2

0/4

Spielszenen aus dem Lokalderby von Dieter Fleig

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Spielbericht und Aktionsbilder von

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Im Derby trafen zwei dezimierte Mannschaften aufeinander, bei denen die Nachwuchsspieler Hoffnungen für die Zukunft weckten. Am Ende hatte der TV Sulz mit 26:23 (11:12) die Nase verdient vorne, da man mehr Engagement und Selbstbewusstsein in die Waagschale werfen konnte. Zudem konnte Ottenheim die Kreise von Oliver Fimm nicht einengen, der nicht nur wegen seiner 11 Tore der überragende Spieler in der Begegnung war. Zunächst spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Der TuS Ottenheim ging mit 1:0 in Führung und behauptete diesen minimalen Vorsprung bis zum 5:6, da man immer wieder in Vorlage gehen konnte. Kurzfristig wendete sich das Blatt beim 7:6 und 8:7, dann übernahm Ottenheim wieder die Führung und kam durch zwei Tore von Lukas Bing beim 9:11 erstmals mit zwei Toren in Front und zwang 4 Minuten vor der Halbzeit Ulf Seefeldt zur Auszeit. Ottenheim blieb jedoch in Führung und nahm trotz des Treffers von Gleb Sergeev ein 11:12 mit in die Halbzeit, es war noch nichts entschieden. Den besseren Start in die zweiten 30 Minuten hatte der TuS Ottenheim. Sulz hatte zwar zum 12:12 durch André Baretto ausgleichen können, doch in der Folgezeit erhöhten die Gäste durch zwei Tore von Thorsten Fässler auf 12:14. Bis zum 14:17 hielt der Sturmlauf der Gäste an, dann kam der entscheidende Bruch im Spiel des TuS Ottenheim. Oliver Fimm erzielte das 15:17 und gleichzeitig ging Ralf Regenberg auf die Strafbank. Sulz oder besser gesagt Oliver Fimm schaltete und waltete nach belieben und drehte den Spieß mit 5 Toren in Serie um. Das 18:17 erzielte Oliver Fimm und nun hatte man auch die eigenen Zuschauer aufgeweckt und dementsprechend war die Körpersprache auf dem Spielfeld und auf den Rängen. Endlich war es das erwartete Derby in dem auch die Stimmung stimmte. Im Tor der Sulzer regierte nun Stephan Richini, der aber auch Glück hatte, als Lukas Bing in Überzahl spielend einen Siebenmeter nur an den Innenpfosten setzte. Lukas Bing hielt die Fahne der Ottenheimer mit seinen gelungenen Aktionen in dieser Phase noch oben, auch wenn er den genannten Siebenmeter versemmelte. Er war einer der jüngsten Spieler im Team von Bernd Junker, der insgesamt sieben Spieler aus dem Jahrgang 1990 oder jünger aufbot. Dagegen setzte Ulf Seefeldt mit André Baretto und Timo Faißt (Jahrgang 1975) zwei Spieler ein, die schon gegen die Väter der Ottenheimer Youngster gespielt haben. Wie dem auch sei. Beim 20:19 durch Christoph Berchtenbreiter schien es so, als könnte sich Ottenheim nochmals ins Spiel zurück melden. Doch der Schütze verletzte sich beim Torwurf und konnte einige Minuten nicht eingesetzt werden. Ein Doppelschlag der Sulzer dämmte diese Hoffnungen jedoch im Keim ein. Ein weiterer Versuch endete beim 22:21, der ebenfalls mit zwei Toren der Einheimischen beendet wurde. Es war gleichzeitig die Entscheidung im Spiel, da die Sulzer nach dem 24:21 durch Dennis Faißt geschickt auf Zeit spielten und das Ergebnis verwalteten. Am Ende hart erarbeiteter 26:23 Derbysieg an der Anzeigentafel, der auch in der Tabelle bewirkte, dass der TV Sulz am TuS Ottenheim vorbei zog. Schaut man aber genauer in die Reihen beider Mannschaften, dann könnte sich das Blatt in der Zukunft wieder wenden. Dem Talentschuppen SG Ottenheim/Altenheim, entspringen gute Spieler, die das Zeug für die Landesliga allemal im Gepäck haben. Bei den Herrenmannschaften im Bereich der Stadt Lahr hat man da Nachholbedarf.

TV Sulz: Stephan Richini, Timo Heinrich;  Oliver Fimm 11, Timo Faißt 6/2, Florian König 2, Gleb Sergeev 2, Dennis Faißt 1, Witali Mirau 1, Gregor Roll 1, Philipp Heim 1, André Baretto 1, Enrico Nuvolin.

TuS Ottenheim: Christoph Plschek, Florian Langenbach;  Lukas Bing 5/3, Ralf Regenberg 4, Robin Ziegler 4/2, Eric Schnak 3, Thorsten Fässler 3, Dominic Rudolf 2, Christoph Berchtenbreiter 1, Johannes Weide 1, Maik Keller, Maximilian Enderlin, Philipp Bürkle, Pascal Ostermann.

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Der Sieg ist perfekt, der TuS Ottenheim am Boden und der Jubel beim TV Sulz natürlich rießengroß

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Spielbericht aus Sicht des TV Sulz von Steffi Maier-Straubmüller

 TV Sulz - TuS Ottenheim 26:23 (11:12)

 Aus einem sehr engen Lokalderby geht der TV Sulz am Ende als Sieger hervor. Die Mannschaft um Trainer Ulf Seefeldt bezwingt die Gäste mit 26:23 (11:12). Ohne Marius Richini, Felix Weis, Maximilian und Sebastian Betzler, sowie Yannick Schwendemann, musste der Gastgeber am Freitagabend gegen den Lokalrivalen aus Ottenheim antreten. Auf Seiten der Junker-Sieben hat sich die Liste der Fehlenden bis auf Mike Keller und Manuel Ziegler reduziert. Zahlreiche Zuschauer füllten die Sulzberghalle und brachten das notwendige Derby-Feeling von den Rängen. Bereits zu Beginn der Partie zeichnete es sich ab, dass es eine enge Kiste werden würde. Ottenheim führte mit 5:3, ehe die Seefeldt-Sieben mit 8:7 in Führung gehen konnte. "Keine der beiden Mannschaften konnten sich entscheidend absetzen", so Ulf Seefeldt über den Spielverlauf der ersten dreißig Minuten. Er ließ sein Team zur Anfangsphase sehr defensiv decken, stellte dann aber schnell auf eine offensivere Variante um, mit der die Gäste aus Ottenheim zunehmend Probleme bekam. Eine aggressive Deckungsweise schaffte es, den starken Rückraum der Junker-Sieben in Schach zu halten. Bis zum Halbzeitpfiff blieb es weiterhin eng. Ottenheim gelang dennoch ein minimaler Vorsprung, sodass beim 11:12 für die Gäste die Seiten gewechselt wurden. Auch nach Wiederanpfiff blieb erstmal der TuS Ottenheim am Drücker und baute seinen Vorsprung beim 16:13 und 17:14 auf drei Tore aus. Dann produzierte der TuS mehr und mehr Fehler, was die Sulzer nutzten, um nach fünf Treffern in Folge eine Führung zum 19:17 herauszuwerfen. "Diese Führung gaben meine Jungs dann nicht mehr aus der Hand", so ein zufriedener Ulf Seefeldt nach der Partie. Sulz führte fortan immer mit ein oder zwei Toren. Beim 24:21 waren es dann drei Tore unterschied, die durch die Junker-Sieben nicht mehr aufgeholt werden konnten. Am Ende siegte somit der Hausherr mit 26:23 und bleibt im Jahr 2011 bislang noch ungeschlagen. "Wir haben jetzt zwei wichtige Siege eingefahren und uns mit einem ausgeglichenen Punktekonto ins Mittelfeld geschoben", so das Fazit von Ulf Seefeldt. Er lobte auch die starke Defensive, sowie ein überragender Oliver Fimm, der mit elf Treffern bester Torschützer der Partie war.

 Tore für Sulz: Baretto 1, König 2, Roll 1, Fimm 11, Heim 1, Sergev 2, D. Faißt 1, T. Faißt 6/2, Mirau 1

 Tore für Ottenheim: Rudolph 2, Bing 5/1, Schnak 3, Fässler 3, Berchtenbreiter 1, Weide 1, Regenberg 4, Ziegler 4/2

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Spielbericht: Badische Zeitung

"Sulz hatte zwei Stück, die wollten"

TuS Ottenheim verliert niveauloses Derby beim TV Sulz

Ingo Heinrich wird Nachfolger von Ulf Seefeldt in Sulz.

 TV Sulz – TuS Ottenheim 26:23 (11:12).

In einem umkämpften Derby hatte der TV Sulz den längeren Atem und bleibt in diesem Jahr unbesiegt. Vor einer dem Ereignis entsprechenden Kulisse machten Torhüter Stephan Richini und der elffache Torschütze Oliver Fimm den Unterschied aus. Es waren wichtige Punkte für den Ligaverbleib und damit ein sportlich ordentliches Erbe für Ingo Heinrich, der Nachfolger von Trainer Ulf Seefeldt werden wird. Selten lässt sich ein Spiel auf einen Satz reduzieren. "Sulz hatte zwei Stück, die wollten und wir...?" Der Trainer des TuS Ottenheim, Bernd Junker, sprach diesen Satz mit großer äußerer Gelassenheit. Er saß dabei wie ein Häuflein Elend auf der im Regieraum des TV Sulz. Es brauchte keines Mediziners, um sich ein Bild vom Innenleben des Mannes zu machen. Er schien behandlungsbedürftig. Einen Zustand, den seine Ballwerfer verursacht hatten. Sie konnten das Derby eigentlich kaum verlieren. Zu ausrechenbar war das handballerische Tun des auf zwei Mann reduzierten Rückraums der Gastgeber, die wie der TuS in dieser Saison arg von Verletzungen gebeutelt sind. In dieser Hinsicht stand es pari. Im ersten Durchgang schien die 3:2:1-Deckung der Sulzer die perfekte Einladung für den TuS Ottenheim zum Erfolg zu sein. Aber nur ansatzweise wurden mit taktischen Mitteln die Räume genutzt. Auch im Spiel eins gegen eins zeigte sich, "bei uns haben die Rückraumwerfer die Verantwortung abgelehnt" (Junker). Mit diesem Tun wurde unnötig Druck aufgebaut, der sich später in einer miserablen Chancenauswertung rächen sollte. Später. Das war nach dem 17:14 (39.) für den Gast, das die Ried-Sieben auf einem guten Weg vermuten ließ. Es war die Phase in der Pascal Ostermann mit Fehlwürfen und einem Ballverlust die beginnenden Probleme des TuS andeutete. Die Gastgeber hatten eine Weile gebaucht, um die von Trainer Ulf Seefeldt formulierten Vorsätze zur Halbzeit umzusetzen. "Wir müssen uns mehr bewegen." Mit der Bereitschaft kam Bewegung ins Spiel und zeigte sich die anfangs nur passable offensive Abwehr als passende Variante. Dabei zeigte ein Akteur, der eigentlich 2009 seine Handballschuhe ausgezogen hatte, dass er aus dem Stegreif eine wertvolle Verstärkung ist. Andreas Baretto neutralisierte in seinem zweiten Spiel nach 104 Wochen Pause Ralf Regenberg – in Zusammenarbeit mit dem im zweiten Durchgang starken Torhüter Stephan Richini. "Ich stand schon da, wo er hinwarf", sagte er hernach cool. Dies traf den Nerv des ambitionierten Ottenheimer Akteurs derart, dass er jegliche Kontenance verlor. Nach 51 Minuten musste die Harzdose seinen Frust nach der zweiten Strafzeit ertragen. Nach drei weiteren Paraden von Richini gegen ihn war die Partie verloren. Sein Frust auf die kurze Zeit später folgende dritte Zeitstrafe hob die Hallentür aus den Angeln. "Als Folgeerscheinung seiner schlechten Leistung und seines eigenen Anspruchs", wertete der Trainer sein Tun. Die Zwei anfangs erwähnten Sulzer Timo Faißt und Oliver Fimm brachten es gemeinsam auf 17 Tore, die entscheidenden warfen aber andere. Der elffache Torschütze Oliver Fimm analysierte: "Wir hatten etwas mehr Willen am Schluss." Genau dies machten den Unterschied im Derby aus. Florian König und Dennis Faißt waren urplötzlich zur Stelle, um die Treffer Nummer 23, 24 und 25 zu markieren. Ein Ergebnis der intakteren Mannschaft, die spät lernte, dass ein Spiel auch ohne Ball entschieden werden kann.

Tore TV Sulz: König 2, D. Faißt 1, T. Faißt 6/2, Mirau 1, Sergeev 2, Fimm 11, Roll 1, Heim 1, Baretto 1.

TuS Ottenheim: Rudolf 2, Bing 5/2, Schnak 3, Fäßler 3, Berchtenbreiter 2, Weide 1, Regenberg 3, Ziegler 4/2.

Spiel-Film: 3:5 (10.), 5:5, 7:6 (14.), 8:9 (20.), 9:10, 10:12 (28.), 11:12 – 12:14, 14:17 (39.), 19:17 (46.), 22:21 (55.), 24:21 (57.), 26:23.

Die Erfolgstationen des TV Sulz zum Sieg

Ratlos

Hoffen

Noch alles möglich

Ein weiterer Rückschlag

Die Wende

Dramatik Pur

Die Wende zum Sieg

Der Sieg ist perfekt

3:5

5:5

10:11

14:17

19:17

22:21

24:21

26:23