B- Mädchen

B-Jugend im Süddeutscher Pokal Final-Four

B-Mädchen-1

Hintere Reihe v.l.n.r.: Otmar Oehlcke (Trainer), Katrin Kern, Yvonne Geppert, Lara Ernst, Sarah Meier, Fabienne Grothe, Kristina Wansidler, Christian Kern (Trainer).
Vordere Reihe v.l.n.r.: Jenny Kössler, Julia Meier, Adelina Tafa, Nadja Jeske, Donika Tafa, Edina Kahle
Es fehlt: Melanie Silberer

 Süddeutscher Pokal Final-Four

Die weibliche B-Jugend der SG Hugsweier/Lahr/Sulz spielt nach dem Erreichen der Südbadischen Vizemeisterschaft kommenden Sonntag im Gräfelfing (Bayern) bei der HSG Würm-Mitte um den Süddeutschen Jugendpokal. Schon morgens um 10:30 spielt die HSG Würm-Mitte gegen die HSG Mannheim, ehe um 12:00 die Vertreterinnen aus Südbaden gegen den SC Markranstädt antreten. Das Spiel um Platz drei ist auf 14:15 angesetzt, das Endspiel um den Süddeutschen Pokal mit anschließender Siegerehrung wird um 15:45 angepfiffen.

Bereits im ersten Spiel hat die SG Hugsweier/Lahr/Sulz mit dem Bundesliganachwuchs aus Markranstädt eine große Hürde zu überwinden. Markranstädt wurden überzeugend mit 28:4 Punkten Vitzemeister in der Oberliga Sachsen. Einzig dem ungeschlagenen Meister HC Leipzig musste man in beiden Spielen die Punkte überlassen. Ein Augenmerk muss in diesem Spiel sicher auf die Rückraumspielerin Michelle Schombel (Jahrgang 1994) gerichtet werden, welche in der Runde eine Quote von 9,5 Toren / Spiel erzielen konnte.

Favorit dieses Turnieres dürfte die HSG Mannheim sein, welche Punktgleich mit der TSG Ketsch die Badenliga  beendete und nur aufgrund des direkten Vergleiches (Hinspiel Unentschieden/Rückspiel Sieg für Ketsch) die Meisterschaft verfehlte. Bei der HSG Mannheim steht unter anderem Jugend-Nationalspielerin Melanie Veith im Tor. Aber auch die Spielerinnen der HSG Würm-Mitte (Vitzemeister der Bayernliga), welche nach eigenem Befinden als Außenseiter in das Turnier starten, sollten besonders aufgrund ihres Heimvorteils nicht unterschätzt werden.

Erfreulich ist der Einsatz aller Spielerinnen der SG Hugsweier/Lahr/Sulz. Einzig Kreisläuferin Edina Kahle ist derzeit noch an einer Mandelinfektion erkrankt, hofft aber darauf, bis zum Sonntag wieder spielen zu können. Auch die zuletzt Langzeitverletzte Yvonne Geppert hat nach ihrer Verletzungspause wieder langsam mit dem Training begonnen, trainiert aber im Hinblick auf die kommende Saison und wird vorerst auch keine Spiele bestreiten. Entscheidend wird für die SG Spielerinnen besonders die Konzentration wie auch Kondition sein. Gerade auf den Rückraumpositionen ist die Mannschaft schwach besetzt. Auch gegen den Südbadischen Meister SV Allensbach konnte man bis zur Halbzeit mithalten, ehe in der zweiten Halbzeit die fehlenden Wechselmöglichkeiten im Ergebnis deutlich wurden. Wichtig wird es auch sein, im Angriff wenig Bälle zu verlieren, um so den Gegnern keine leichte Gegentore durch Konter zu ermöglichen, wie es zuletzt gegen Allensbach geschah.

Die SG-Trainer Christian Kern und Otmar Oehlcke hoffen darauf, die Saison möglichst mit zwei überzeugenden Spielen sowie dem einen oder anderen Sieg zu beenden. Bereits vor einem Jahr hatten die SG-Mädels gezeigt, was sie zu leisten imstande sind, als diese die Süddeutsche Vizemeisterschaft errungen hatten. Vielleicht gelingt es ja auch dieses Jahr im Pokal ein Wort mitzureden.

Eines ist allerdings nach diesem Spiel ganz sicher. Ottmar Oehlcke wird der SG als Trainer nicht mehr zur Verfügung stehen. Über die Zukunft als Trainer ist bei Ottmar Oehlcke noch einiges offen, aber die Tendenz weißt darauf hin, dass er wieder eine Damenmannschaft trainieren wird.