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Lahr-Sulz(dfl). Zum siebzehnten Mal fand am letzten Wochenende das Sulzer Dorf und Straßenfest rund um den Kirchplatz statt, das diesmal alle Erwartungen übertraf. Alle zwei Jahre geben sich die zahlreichen Vereine sehr große Mühe, um ihre Buden und Zelte gemütlich herzurichten und die Gäste mit kulinarischen Leckerbissen zu verwöhnen. Auch für die musikalische Unterhalt war wie immer bestens gesorgt, wobei für Jung und Alt etwas geboten wurde. Bereits zur Eröffnung vor dem Kirchplatz durch Ortsvorsteher Rolf Mauch der Kippenheimer Königin Lisa Schlenker und Organisator Doris Straubmüller ein dichtes Gedränge, wobei zahlreiche Gäste aus Sport und Politik begrüßt werden konnten. Umrahmt wurde die Eröffnung nicht nur mit drei Böllerschüssen durch den Schützenverein, sondern auch die Cheerleader vom Turnverein Sulz legten einen flotten Tanz auf den Asphalt. In seiner Begrüßungsrede hob Ortsvorsteher Rolf Mauch unter anderem die große Geschlossenheit der einzelnen Vereine hervor, den ohne den Idealismus jedes einzelnen, wäre dieses beliebte Dorffest einfach nicht in die Tat umzusetzen. Und nach nachdem die Winzergenossenschaft Kippenheim-Mahlberg-Lahr zu einem Umtrunk eigeladen hatte, ging es in den Buden und Zelten hoch her. Bereits zu früher Stunde herrschte ein dichtes Gedränge und Geschiebe wie in besten Zeiten, wobei in kulinarischer Hinsicht keine Wünsche offen blieben. Egal auf was man Lust hatte, in einem der Zelte wurde man diesbezüglich regelrecht verwöhnt. Der Samstagabend lud jedenfalls regelrecht zum Feiern ein und bis tief in die Nacht konnte man im T-Shirt durch die Gassen schlendern und sich musikalisch verwöhnen lassen. Beim Skiclub war Apre-Ski mit Arno, beim Musikverein Sulz flotten Blasmusik durch die Ottenheimer Musikkapelle und beim TV Sulz Cover Rock von den Hombres geboten. Erst in den frühen Morgenstunden kehrte langsam Ruhe im Lahrer Ortsteil Sulz ein, doch bereits am frühen Sonntagmorgen erklangen die ersten Takte beim Frühschoppenkonzert durch die beiden Musikkapellen aus Goldscheuer und Sulz. Und gegen die Mittagszeit wieder in dichtes Gedränge in den einzelnen Buden, da zu Hause die Küche kalt blieb. Eine Neuerung des Dorffests war auch der Bauernmarkt, der am Sonntag stattfand. Landwirtschaftliche Betriebe aus der Region boten ihre Produkte und Erzeugnisse an, die reißenden Absatz fanden. Erstmals wird beim Sulzer Dorffest war auch eine gemeinnützige Initiative anzutreffen . Der Erlös eines Sektstands wurde dem Verein "Einfach helfen" gespendet. Dieser Verein mit seiner Vorsitzenden Mauritia Mack hat sich zum Ziel gesetzt, Personen und Familien in der Region zu unterstützen, die durch eine schwere Krankheit oder ein schweres Schicksal in existenzielle Not geraten sind. Große Beachtung bei Jung und Alt fand auch der Hufbeschlag und verschiedene Schmiedearbeiten durch den Förderverein Sulzer Heimatgut in der alten Wackerschmiede. Über den gesamten Sonntag war jedenfalls ein buntes Programm geboten, wobei der singende Diakon Werner Kohler im Zelt des Kolpings, die Musikkapellen aus Allmannsweier und Diersburg beim Musikverein Sulz, der lustige Skilehrer Rüdiger Liedtke und Alleinunterhalter Klaus Hummel beim Turnverein Sulz für die nötige Stimmung sorgten. Neben einem Kinderkarussell, einem Schießstand, Pfeile und Ballwurf war auch noch der DRK Ortsverein Sulz mit einem Infostand vertreten, wobei zahlreiche Festbesucher das Angebot Blutzucker und Blutdruck zu messen, gerne annahmen. Fazit des 17. Dorf und Straßenfestes, das diesmal regelrecht vom Wetter verwöhnt wurde, es war ein Rund um gelungenes Fest, das bis ins kleinste durch die Vereinsgemeinschaft organisiert war. Günter Wagner aus Lahr, der es sich beim Musikverein am Sonntagnachmittag mit seiner Frau Bärbel gemütlich machte, meinte nur, ich komme alle zwei Jahre hierher, will mir die Atmosphäre so gefällt. Willi Mangold, ebenfalls aus Lahr, fand auch nur Worte des Lobes für dieses Dorf und Straßenfest, wobei er die gute Küche der einzelnen Vereine besonders hervorhob. Simone und Günter Eichhorn aus Orschweier, die mit ihren beiden Kindern durch die engen Gassen und Strassen schlenderten, betonten die Gastfreundschaft der Sulzer Vereine, und dies seie auch der Grund, weshalb sie immer wieder alle zwei Jahre den Weg nach Sulz finden.
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