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Schon seit vielen Jahren kann die TV-Familie bei der Eröffnung der Vereinsfasnacht auf regen Zuspruch aus der Sulzer Bevölkerung zählen und auch diesmal brauchte keiner der zahlreichen Narren sein Kommen bereuen. Unter dem Motto „Die Hauptschule in Sulz muss gehen, der TVS lässt sie jedoch noch einmal auferstehen“, boten die TV-Akteure beim närrischen TV Auftakt in der stimmungsgeladenen TV Halle ein buntes und abwechslungsreiches Programm. Die TV-Akteure aus vielen Abteilungen verstanden es immer wieder, mit ihren humorvollen Darbietungen die Lachmuskeln der anwesenden Mitglieder und Gäste zu strapazieren. Es war eine richtige, deftige Hallenfasent, so jedenfalls der Tenor im weiten Rund, als sich der 1. Vorsitzende Oswin Faißt bei allen Akteuren beim Schlussfinale bedankte. Durch das Programm des Abends führte zunächst Siegfried Wacker, der allerdings nach der Pause in die Rolle der Akteure schlüpfte und das „Sagen“ der gewitzten Karina Schwendemann überließ. Zuvor ging es jedoch in der voll besetzten TV Turnhalle Schlag auf Schlag, wobei der Auftakt den acht Cheerleaders des TV Sulz vorbehalten war. Wie man es von den jungen „TV Girls“ in den letzten Jahren gewohnt war, es wurden ein paar heiße Tänze dargeboten. Kein Auge blieb dagegen wieder bei der Büttenrede von der Kädder (Karina Schwendemann) und Ulknudel Drudel (Daniela Glanzmann) trocken, die als puppertierende Teenager einige Anekdoten aus dem Dorfgeschehen ans Tageslicht brachten. Und dabei wurde in der kleinen Schulpause kein Blatt vor den Mund genommen. Recht flott ging es beim Showtanz der Gebrüder Flätli in der Rolle von Norbert Richini und Michael Bahr zu, die sich als Irländische Austauschschüler präsentierten. Unterstützt wurden die beiden „Supertänzer“ noch von einigen Akteuren der ersten Herrenmannschaft, die ihre Sache, wie derzeit beim aktuellen Sportgeschehen, recht ordentlich vorführten. Und ohne Zugabe durfte die tanzenden Akteure die Showbühne dann nicht verlassen. Ehe die Pause eingeläutet wurde, folgte noch einer der Höhepunkte des Abends, als Siegfried Wacker und Eckhard Kindle in die Rolle des „Hannes und der Bürgermeister“ schlüpfte. Die Rolle wurde dann auch gekonnt auf den neuen Ortsvorsteher Rolf Mauch zugeschnitten, der zu erklären hatte, woher die über 3.000 Euro hohen Telefonkosten in der so kurzen Amtszeit herrührten. Eine Verwechslung folgte der anderen und der trickreiche „Hannes“ gelang es zunächst die ganze Schuld dem neuen Ortsvorsteher in die Schuhe zu schieben. Doch im Laufe des Abends kam dann die ganze Wahrheit ans Licht, da Hannes zwischendurch immer wieder von seiner neuen Freundin schwärmte, die er zwar persönlich nicht kenne, aber immer wieder am Telefon seine Liebe beteuere. Und da ging dem Bürgermeister endlich ein Licht auf, der Hannes hatte vom Amtstelefon in seinem Liebeswahn immer wieder die teuere Sexnummer 0190 angewählt. In der anschließenden Pause folgte dann der Losverkauf für die Superziehung “Reinerlös kommt der Jugendkasse“ zugute, die für die Gewinner einige Überraschungen parat hatte. Die beiden Hauptgewinne ein „BMW“ entpuppte sich dann für die verdutzten Gewinner als „Brot mit Wurst“ und das „Einfamilienhaus“ als einfaches „Schneckenhaus“. Die Lacher hatten die beiden Tombola- Verloser Stefan Pabst und Norbert Richini jedenfalls auf ihrer Seite. Närrisch ging es dann in der stimmungsgeladenen TV Turnhalle weiter, als Diakon Werner Kohler in die Rolle eines „Musterschülers“ schlüpfte. Mit seiner Art und Weise forderte der singende Diakon eine Lachsalve nach der anderen regelrecht herbei. Es war einfach ein Genuss, diesem Musterschüler bei seinen Erzählungen aus der Zeit der Hauptschule zu lauschen. Auch allerlei Vergleiche aus dem täglichen Leben fand seine Lacher, so dass eine Zugabe nach der anderen herausgeklatscht wurde. Was wäre die Sulzer Vereinsfasent ohne die TV Männer und diesmal ließen sich diese teilweise Schwergewichten „TV-ler“ etwas besonderes einfallen. Angeführt von Thomas Bolz und Egbert Fimm präsentierten diese einen heißen Showtanz, der unter der Rubrik „Das fliegende Klassenzimmer“ viel Beifall fand. Da war es auch zu Verzeihen, dass so manches „Balletdämchen“ ab und zu vom Stufenbarrenn stolperte. Kurz vor Mitternacht versammelten sich dann noch einmal alle Akteure auf der großen TV Bühne, ehe diese gelungene Fasnachtsveranstaltung bei Barbetrieb und Musik mit Alleinunterhalter „Rüdiger“ ein harmonisches Ende nahm.
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